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Ausbildung Eisenbahner bzw. Eisenbahnerin im Betriebsdienst & Lokführer

Auf die Frage "Was willst du einmal werden?" kam früher immer und immer wieder die Antwort: "Lokomotivführer!" Heute bekommt man diese Antwort immer seltener zu hören - andere Berufe haben diesen Platz eingenommen. Und trotzdem hat dieser Beruf immer noch etwas Besonderes, auch wenn er sich doch sehr gewandelt hat.

Lokomotivführer ist heute ein Teil des Berufsbildes Eisenbahner im Betriebsdienst geworden, die Ausbildung wesentlich umfassender und anspruchsvoller und wurde in zwei Bereiche geteilt: Fachrichtung Fahrweg und Fachrichtung Lokführer und Transport.

Als Eisenbahner im Betriebsdienst bzw. Eisenbahnerin im Betriebsdienst sind Sie für den Transport von Gütern und Personen als Lokführer oder Fahrdienstleiter verantwortlich. Sie rangieren Züge, überprüfen die technische Funktionsfähigkeit der Transportmittel oder führen Aufsicht in Zügen und beraten die Kunden. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre, wobei Arbeitgeber vorwiegend Bahngesellschaften sind.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Eisenbahnerin bzw. Eisenbahner im Betriebsdienst

Kaum ein anderes Berufsbild umfasst so viele unterschiedliche Arbeitsgebiete, die dazu auch noch von besonderer Verantwortung geprägt sind. Wenn man heute einen Bahnhof betritt und eine Zugauskunft wünscht, kann man sicher sein, dass ein Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg diese Auskunft gibt. Obwohl heute in allen Bahnhöfen Fahrkartenautomaten stehen, kann die Bahn auf den persönlichen Verkauf nicht verzichten. Computerunterstützt werden die Routen gesucht und die Fahrscheine ausgedruckt. Die Schalterbedienung erfolgt ebenfalls durch Mitarbeiter aus dem Fachbereich Fahrweg.

Die Schaltung von Signalanlagen und Weichen, die sich wie durch Geisterhand bewegen, werden vom Stellwerk aus - auch mit Computerunterstützung - von Eisenbahnern im Betriebsdienst getätigt. Ohne umfassende PC-Kenntnisse und den speziellen Softwareprogrammen geht heute auch bei der Bahn nichts mehr. Deshalb ist dieser Bereich derjenige, der ständig durch Weiterbildungsmaßnahmen auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Großen Raum in der Tätigkeit eines Eisenbahners im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg gehört der Logistik. Für einen Laien kaum durchschaubar, wie jeder Wagen genau an dorthin kommt, wo er muss. Das Zusammenstellen der Züge erfordert ein hohes Maß an logischem Denken und Vorstellungsvermögen. Planen und Organisieren sind deshalb ein wesentlicher Teil der Arbeit. Für diese Tätigkeit braucht man eine gewisse Berufserfahrung.

Der frühere Traumberuf Lokomotivführer - heute Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport - hat eigentlich nichts von seiner Attraktivität verloren. Im Gegenteil: In den modernen Zügen sitzt der Lokomotivführer wie in einem Cockpit. Das ist Hightech vom Feinsten, fährt man diese Züge doch mit bis zu 300 Stundenkilometern durch die Landschaft.

Arbeiten im Hightech-Bereich ist aber nur wenigen Fahrern vorbehalten, denn weiterhin betreibt die Bahn den Güter-, Nah- und Fernverkehr. Die hohe Kunst des Zugführens besteht aber darin, dass vor allem die Fahrgäste eine angenehme Fahrt haben. Dazu gehört auch, den Zug so anzufahren, so zu beschleunigen und zu bremsen, ohne das die Fahrgäste durchgeschüttelt werden.

Allgemeines Anforderungsprofil als Eisenbahner im Betriebsdienst

Alle Lokomotivführer haben doch eines gemeinsam: Vor jeder Fahrt muss der gesamte Zug auf seine Fahrtauglichkeit überprüft werden. So wie es die Piloten von Flugzeugen auch tun. Deshalb ist ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit, unabdingbar, um diesen Beruf ausführen zu können. Außerdem müssen Bewerber über ein ausgezeichnetes Hör- und Sehvermögen verfügen sowie körperlich fit sein.

Weiterbildung als Eisenbahner im Betriebsdienst

Auch in diesem Fall ist die Ausbildung nur die erste Qualifikationsstufe für das Berufsleben. So bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten zum Industriemeister bzw. Industriemeisterin in der Fachrichtung Werkbahnbetrieb oder zum Fahrdienstleiter bzw. Fahrdienstleiterin oder zum Rangierleiter bzw. zur Rangierleiterin.

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